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Tauchspots

 

 

M/F Ærøsund
Sonntag. 5. Oktober 2014 wurde M/F Ærøsund als künstliches Riff und neuer Tauchplatz in das Sydfünische Inselmeer versenkt. Das Wrack liegt in gut 19 Meter Wassertiefe im Ringgårdsbassin etwa 550 Meter vor der Küste bei Ballen auf Fünen. Die Spitze des Wracks (der Schornstein der Fähre) liegt nur 6 Meter unter der Wasseroberfläche und ist daher sowohl für Freitaucher als auch Flaschentaucher interessant. Lesen Sie mehr

 

 

Tauchweg im Haff Lindelse Nor

Für Schnorchler und Taucher

Das Museum „Øhavsmuseet“ hat bei Højklint in Lindelse Nor an der westlichen Seite Langelands einen Tauchweg eingerichtet. Hier können Sie vorzeitliche Geschichte unter Wasser erleben.

Das besondere am Haff Lindelse Nor und dem Südfünischen Inselmeer ist das große Vorkommen an überschwemmten steinzeitlichen Siedlungen. Bei Højklint können Sie Baumstümpfe und umgekippte Baumstämme aus dem Steinzeitwald freiliegend auf dem Meeresboden sehen. Verarbeiteter Feuerstein kann man auch finden, wenn Sie wissen wonach Sie Ausschau halten müssen.

Die Wassertiefe beträgt 2-3 Meter, der Tauchweg ist 500 Meter lang und unterwegs mit 7 Infostellen versehen, die sowohl die Steinzeit, den „Ertrunkenen“ Wald, die Tiere und Pflanzen vor Ort darstellen. Parkmöglichkeit: Ende des Weges Klæsøvej, 5900 Rudkøbing.

Møllegab am Hafen von Ærøskøbing

Für geübte Schnorchler oder Taucher

Auf eine unter Wasser befindliche Landzunge außerhalb von Ærøskøbing, liegen unter der Wasseroberfläche die Überreste von steinzeitlichen Siedlungen und Grabstellen. Die Siedlungen am Møllegabet stammen von der sog. „Ertebøllekultur” und Unterwasserarchäologen haben vereinzelte Menschenknochen gefunden. Einmalig ist auch der Fund der Überreste einer Beisetzung in einem Stammesboot. In einem relativ kleinen Gebiet kann man Leben und Tod der Bewohner dieser „Ertebøllekultur” in einer Zeitspanne von mehreren hundert Jahren verfolgen.

Parkmöglichkeit: Am Hafen Ærøskøbing Havn, 5970 Ærøskøbing.

 

Lunkebugten bei Tåsinge

Für leicht geübte Taucher

Ende des Zweiten Weltkrieges versenkten die Deutschen eine Anzahl Torpedoboote in der Bucht Lunkebugten.

Die Schiffe lagen in einer kleinen Werft in Svendborg um für den Krieg ausgerüstet zu werden. Als sie von den Deutschen versenkt wurden um zu verhindern dass sie in die Hände der Alliierten gelangen würden, waren sie noch nicht komplett fertiggestellt.

Es sind vier Boote gefunden worden, die auf 9-12 Metern Wassertiefe liegen. Die Strömungsverhältnisse sind schwach und sie sind deshalb für leicht geübte Taucher gut zu erreichen. Der Überlieferung zufolge müssten 6-8 Boote auf dem Meeresboden liegen, die letzten sind aber bisher nicht gefunden worden. Vielleicht finden Sie sie? Eine Aufschleppe für Taucherboote befindet sich an der Adresse Lars Møllers Kaj, 5700  Svendborg.

 

Lesen Sie mehr über Tauchen und finden Sie eine Karte über die besten Taucherspots auf www.dyk-sydfyn.dk